27-29th May 2024
STATION Berlin
Florence Römer, Janina Kriszio
Das Projekt „Im Namen der Freiheit“ initiiert, sammelt und dokumentiert Debatten zur Freiheit im Jahr 2024. Unterschiedliche Formate im Theater, Projekte lokaler Initiativen und das digitale Freiheitsarchiv schaffen Räume zum kreativen, künstlerischen und kritischen Auseinandersetzen, zum Zuhören und Austauschen über die vielseitigen Facetten von Freiheit. Beim Zwiegespräch im Speed Dating-Format geht es um den direkten Dialog miteinander: mit wechselnden Gesprächspartner*innen wollen wir die vielfältigen Dimensionen und individuellen Vorstellungen von Freiheit in Austausch bringen. Die Perspektive des Gegenübers und dessen persönliche Vorstellungen von Freiheit kennenzulernen, setzt auch den eigenen Freiheitsbegriff in Relation. Zudem wollen wir gemeinsam Alltagsmomente im digitalen Raum reflektieren und hinterfragen, um sie als kollektive, geschichtsbildende Erfahrungen zu betrachten. Dabei stellt sich nicht nur die Frage danach, was unsere Freiheit im digitalen Raum eigentlich einschränkt, sondern was sie befördert und erhält und wie sich Freiheit im Netz eigentlich manifestiert?
Das Projekt „Im Namen der Freiheit“ wird realisiert von einem interdisziplinären Team des Arbeitsfeldes Public History an der Universität Hamburg. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2024 – Freiheit.