Kein Geld, kein Personal - wie organisieren wir solidarisches Mit- und Füreinander von morgen?

Anja Ludwig, Manja Wanke

Summary
Wollen wir auch in Zukunft eine soziale Gesellschaft erhalten, müssen wir wieder lernen, was uns die sozialen Sicherungssysteme jahrzehntelang abgenommen haben: Verantwortung füreinander tragen. Am Beispiel der Unterstützung pflegebedürftiger Menschen wollen wir darüber mit euch diskutieren.
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Unsere Gesellschaft wird älter. Hierdurch wird auch der Unterstützungs- und Pflegebedarf in den kommenden Jahren stark steigen. Demgegenüber stehen jedoch nicht mehr genügend Menschen, die beruflich oder privat pflegen (auch nicht bei einem Zuwachs von Zugewanderten). Die Zahl alleinlebender Menschen steigt. 

Wie organisieren wir als Gesellschaft künftig das Leben mit Unterstützungsbedarf, wenn Familie und Pflegekräfte fehlen? Welche Anreize würden das solidarische Miteinander der Generationen, den Gemeinschaftssinn befördern?  Welche Rolle können dabei Digitalisierung und KI spielen? Wie erreichen wir, dass auch die Älteren erreicht werden, die heute noch nicht digital sind, oder Skepsis gegenüber der Technik?

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