27.-29. Mai 2024
STATION Berlin
„It doesn’t get geekier than this.“ schrieb Jon Parales in der New York Times einst über die Performances des Dresdner Medienkünstlers, Ingenieurs und Roboter-Musikers Moritz Simon Geist.
Als Musiker, der gleichzeitig auch Robotik-Ingenieur mit Fachkenntnissen in
Prototyping-Technologien und 3D-Printing ist, besteht seine „Band“ auf der Bühne aus
abstrakten Installationen verschiedener DIY-Roboter.
Seit 2004 entwickelt Moritz durch Experimente mit verschiedenen Elementen und
technischen Basteleien aus zum Beispiel ausgedienten Elektronikkomponenten und
3D-gedruckten Bauteilen immer wieder neue Arten elektronische Musik zu machen.
Von 2015-2020 lehrte Moritz am Clives Davis Institute der NYU Berlin über die
Entwicklung von Technologie und Gesellschaft.
Seine Roboter-Klanginstallationen und Performances wurden in den letzten Jahren auf
diversen europäischen Festivals und Ausstellungen gezeigt und mit zahlreichen
internationalen Preisen ausgezeichnet.
Einen ersten Eindruck in seine Arbeit und seinen Klanginstallationen findet ihr in diesem Beitrag von arte
Tracks und auf Moritz' YouTube-Kanal hier.
Folgt Moritz auf Soundcloud, Twitter, Instagram oder YouTube für noch mehr elektronische Musik und DIY-Roboter!
3 Fragen an… Moritz Simon Geist
Wir freuen uns auf die Performances von Moritz auf der re:publica 22 und haben ihm zur Vorbereitung drei Fragen gestellt.
Worauf können wir uns bei deinen Performances auf der #rp22
freuen?
Musik mit Synthesizern machen ist so 2010 – im Jahr 2022 arbeiten alle coolen Kids
mit Robotern und AI-Kompositionstools! So machen meine Mitstreiterin Portrait XO und
ich am Freitag dreimal 15 Minuten die Hauptbühne zum Experimentierfeld für
elektronischen Klang – ohne Elektronik. Oder zumindest mit wenig Elektronik. Auf jeden
Fall mit vielen Robotern, Laboratmosphäre und AI-Sprachsynthese. Came for the gadgets
– stayed for the music!
Was ist bei dir in den vergangenen zwei Jahren zu kurz gekommen und was meinst
du, benötigt dringend einen Neustart?
Onlinekonzerte zu spielen war der heiße Scheiß – ungefähr zweimal. Nach ein paar
Jahren Pandemie will ich aber schon wieder live vor Publikum spielen – um mich nach
dem Konzert mit Leuten zu umarmen oder um mit Bierflaschen beworfen zu werden. Beides
ist besser als nochmal zwei Jahre Bildschirmkonzerte.
Das Motto der #rp22 bezieht sich auf die letzte Textzeile des Queen-Songs
„Bohemian Rhapsody“. Welcher Song darf beim Karaoke auf der #rp22 deiner Meinung nach
auf keinen Fall fehlen und warum?
Ich find eure Songauswahl schon super und singe auf jeden Fall mit! Auch ohne einen
Mord begangen zu haben!