27.-29. Mai 2024
STATION Berlin
Annegret Falter, Michael Sontheimer
Der Journalist und Herausgeber Julian Assange hat mithilfe des Whistleblowers Chelsea
Manning Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen in aller Welt aufgedeckt. Seit
2019 ist er im Hochsicherheitstrakt eines Londoner Gefängnisses unter
menschenrechtswidrigen Bedingungen eingesperrt.
Der Whistleblower Edward Snowden musste nach seiner Flucht aus den USA in Moskau
bleiben, weil ihm andernorts kein Asyl gewährt wurde. Auch nicht in Deutschland. Dabei
hatte er illegale US-amerikanische Geheimdienstaktivitäten in Europa offengelegt.
Was hat sich seither geändert? Für Journalisten und Whistleblower weltweit, für ihren
Schutz und ihr Ansehen in der Gesellschaft, für Transparenz und Accountability in
Politik, Wirtschaft und Recht? Reicht das?