27.-29. Mai 2024
STATION Berlin
Der Begriff der „digitalen Souveränität“ ist seit etwa 2014 immer populärer geworden. Gemeint ist damit – im groben –Handlungsfähigkeit, Resilienz, Selbstbestimmtheit und/oder Autonomie des Staates, der Gesellschaft, von Unternehmen oder von Bürger:innen in digitalen Kontexten. Im Konkreten kann das dann alles bedeuten und seine Marketingfähigkeit stellt der Begriff täglich unter Beweis. „Digitale Souveränität“ als Label.
Gleichzeitig hat der Begriff Einzug gehalten in Strategien von Bund, Ländern und Kommunen und in diverse Koalitionsverträge. Digitale Souveränität stellt hierdurch einen Rahmen für das Verwaltungshandeln dar. Doch wie lässt sich die begriffliche Beliebigkeit digitaler Souveränität, diese Projektionsfläche und dieses diskursive Symbol, um das sich politische Koalitionen konstruieren lassen, in Verwaltungshandeln operationalisieren?
Ein Talk über Digitale Souveränität als Instrument und Ansatz der Organisation von Aufgaben, Maßnahmen und Zuständigkeiten.